Schlegel Lecture
Alle zwei Jahre veranstaltet das Jenaer Zentrum für Romantikforschung eine Schlegel Lecture, für die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler gewonnen werden, die mit besonders anregenden und prominenten Beiträgen zur Romantikforschung hervorgetreten sind. Der Name des Formats ist hier Programm, können doch unterschiedliche wissenschaftliche wie künstlerische Impulse gewürdigt werden, die sich mit den Wechselwirkungen einer ganzen Gruppe von Jenaer Personen um 1800 (August Wilhelm Schlegel, Caroline Schlegel-Schelling, Dorothea Veit-Schlegel und Friedrich Schlegel) verbinden.
Bei der Auswahl der Forscherinnen und Forscher wird darauf geachtet, dass in der Folge der Vorlesungen verschiedene relevante Disziplinen Berücksichtigung finden. Die Schlegel Lecture möchte gerade auch internationale Vertreterinnen und Vertreter der Romantikforschung in Jena zu Wort kommen lassen. Die Vorlesung selbst ist als Abendvortrag geplant, der sich an die universitäre wie städtische und regionale Öffentlichkeit richtet. Im Umfeld der Vorlesung soll zudem ein Workshop organisiert werden, der fortgeschrittenen Studierenden, Promovierenden und interessierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern die Gelegenheit zu einer vertieften Diskussion mit dem Gast bietet.
Die Vortragenden werden daher zu einem Aufenthalt von ein bis vier Wochen eingeladen. Mit der Einladung zur Schlegel Lecture ist eine Publikation der Vorlesung als Essay in Form einer kleinen Publikation vorgesehen.